291 Läuferinnen und Läufer legten 3.467 Kilometer durch die Weinberge zurück – so viele Teilnehmende wie seit Jahren nicht mehr
Bei traumhaftem Spätsommerwetter hat der Lions Club Winnenden am Samstag, den 12. September 2026, zum 14. Mal zur Winnender Wengert Wetzede eingeladen. Der Sponsorenlauf rund um die Alte Kelter in Winnenden-Hanweiler stand in diesem Jahr unter dem Motto „Laufen für Lebensretter!" – und übertraf die Erwartungen deutlich.
291 Läuferinnen und Läufer gingen an den Start, rund 60 mehr als im Vorjahr und damit die höchste Beteiligung seit der Corona-Zeit. Gemeinsam legten sie 4.178 Runden und damit 3.467 Kilometer zurück. Das Ergebnis: 8.571 Euro, die vollständig der BRH Rettungshundestaffel Rems-Murr e. V. zugutekommen. Der Verein wird das Geld unter anderem für die Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeugs verwenden.
Dass das diesjährige Motto viele Menschen bewegt hat, war den ganzen Tag über spürbar. Zahlreiche Teilnehmende gaben an, gerade wegen des Spendenzwecks dabei zu sein. Auch bei den Sponsoren machte sich das bemerkbar: Viele gaben in diesem Jahr deutlich mehr als die Mindesthöhe von 1,50 Euro pro Runde, in mehreren Fällen sogar 10 Euro.
Die Rettungshundestaffel war selbst zahlreich vor Ort vertreten. 19 ihrer 39 Mitglieder kamen zur Kelter, einige begleitet von ihren Vierbeinern. Mit einer Drohne filmten sie den Start und Eindrücke vom Lauf durch die Weinberge. Die Staffel ist die primäre Einsatzstaffel im Rems-Murr-Kreis und finanziert sich ausschließlich über Spenden – staatliche Fördergelder erhält sie nicht.
Bei den Einzelwertungen setzten sich Lubica Semoda mit 31 Runden und Michael Schubert mit 22 Runden durch. Die meisten Runden insgesamt lief Florian Härter mit 36. Die höchste Gesamtrundenzahl erreichte die Gruppe VOBA Stuttgart / Lauftreff SV Winnenden / Running Family & Friends mit 1.116 Runden bei 68 Teilnehmenden, die höchste durchschnittliche Rundenzahl erliefen die „Pflanzenfresser" mit 24,6 Runden. Die Altersspanne reichte von Emma Lämmle mit drei Jahren bis zu Gerda Berke mit 88 Jahren.
Was die Wetzede über die Zahlen hinaus ausmacht, brachten viele Teilnehmende auf denselben Nenner: Die Veranstaltung sei wie ein jährliches Familientreffen. Man begegne Menschen wieder, die man sonst selten sehe – und sei Jahr für Jahr zuverlässig dabei. Gelobt wurde auch die Strecke selbst: Einen Lauf könne man überall absolvieren, aber sich durch die Weinberge für einen guten Zweck zu bewegen, sei etwas Besonderes.
Ein herzlicher Dank gilt allen Teilnehmenden, Sponsoren und Helferinnen und Helfern sowie dem Verein Hanweiler Flecka e. V., der mit dem „Hanweilermer Herbst" für den passenden Rahmen sorgte. Da alle Mitglieder des Lions Clubs Winnenden ehrenamtlich arbeiten und die Organisationskosten durch Sponsoren gedeckt sind, kommt jeder erlaufene Euro zu 100 Prozent dem guten Zweck zugute – ganz im Sinne des Leitgedankens „We serve".





