Winnender Gesundheitstage 18./19. Februar 2023

Winnender Gesundheitstage 2023 - Ihre Fragen und die Antworten der Referenten:

Prof. Dr. med. Andreas Jeron, Winnender Gesundheitstage 18.02.2023 | Bild: Dimitrios Kafritsas

Vortrag Herz - Fragen an Prof. Dr. med. Andreas Jeron

1. Wenn ich Alkohol trinke, habe ich das Gefühl, dass mein Herz schneller schlägt. Warum?
Alkohol erweitert die Gefäße und führt damit bei vielen Menschen zu einer Erniedrigung des Blutdrucks. Reflektorisch erhöht daraufhin das Herz die Frequenz um das Herzminutenvolumen aufrecht zu erhalten.

2. Wieviel Sport ist  gesund?
Üblicherweise wird empfohlen, in der Mehrzahl der Tage einer Woche, sprich in vier von sieben Tagen, eine körperliche Aktivität über mindestens 30 Minuten durchzuführen. Körperliche Aktivität bedeutet, meine Herzfrequenz steigt deutlich und ich komme ins Schwitzen.

3. Was ist ein Defibrillator?
Ein ICD, also ein implantierbarer Kardioverter-Defibrillator ähnlich einem Schrittmacher, ist ein System welches unter die Haut, meistens links im Bereich der Schulter implantiert wird und mit ein bis drei Sonden verbunden wird. Diese 1-3 Sonden werden im Herz in verschiedenen Kammern verankert, so dass der Defibrillator schnelle Herzrhythmusstörungen erkennen kann und mittels Überstimmulation, also schmerzlos oder mittels Schockabgabe, welche meist schmerzvoll ist, beendet werden kann. Darüber hinaus hat jeder Defibrillator auch einen Schrittmacher integriert, das Herz kann also nicht zu langsam schlagen. Die Implantation eines Defibrillators ist eine Standartprozedur und wird grundsätzlich von den Krankenkassen übernommen, wenn eine medizinische Indikation für die Implantation besteht.

Dr. med. Jochen Bartholomä, Winnender Gesundheitstage 18.02.2023 | Bild: Dimitrios Kafritsas

Vortrag Arthrose - Dr. med. Jochen Bartholomä

1. Was bringt eine Behandlung mit Hyaluronsäure?
Hyaluronsäure kann sowohl in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen, als auch durch Gelenkspritzen verabreicht werden. Die Wirksamkeit als Nahrungsergänzungsmittel ist bislang nicht bewiesen. Als Gelenkspritze soll Hyaluronsäure die Viskosität der Gelenkflüssigkeit erhöhen und dadurch die Gleitfähigkeit verbessern. Gelenkschmerzen und Schwellungen können gelindert werden, Knorpeldefekte können jedoch nicht verhindert oder rückgängig gemacht werden.

2. Wie lange hält ein künstliches Kniegelenk?
Moderne Knieendoprothesen haben eine Haltbarkeit von 15 bis 20 Jahren oder länger. Je nach wissenschaftlicher Studie konnte eine Standzeit der künstlichen Kniegelenke nach 15 Jahren von über 90 Prozent gezeigt werden. Entscheidend für die Langzeitergebnisse sind insbesondere die korrekte Ausrichtung des Kunstgelenkes und ein ausbalanciertes Weichteilmanagement (Balance der Bandstrukturen).

3. Ab wann kann ich nach einem Gelenkersatz wieder Autofahren?
In den allermeisten Fällen dürfen Sie nach einer Gelenkersatzoperation das operierte Bein sofort vollbelasten. Unterarmgehstützen werden in den ersten Wochen verwendet, um eine Schonhaltung zu vermeiden und ein sicheres Gangbild zu ermöglichen. Autofahren können Sie wieder ungefähr 4-6 Wochen nach der Operation, wenn Sie die Gehstützen abtrainiert haben.

4. Soll ich mich trotz Arthroseschmerzen bewegen und Sport treiben?
Ja! Gelenkknorpel wird durch Nährstoffe aus der Gelenkflüssigkeit versorgt und besitzt keine eigene Blutversorgung. Im bewegten Gelenk haben wir eine bessere Nährstoffaufnahme des Knorpels und gleichzeitig kräftigen wir unsere Muskulatur. Eine stärkere Muskulatur wiederum entlastet ebenfalls die Gelenke und sorgt für eine bessere Stabilität. Geeignete Sportarten sind hierbei insbesondere Radfahren, Wassergymnastik und Nordic Walking.

Prof. Dr. med. Ludwig Niehaus, Winnender Gesundheitstage 18.02.2023 | Bild: Dimitrios Kafritsas

Vortrag Schlaganfall - Prof. Dr. med. Ludwig Niehaus

1. Ich habe geplatzte Äderchen an den Fingern. Muss ich mir Sorgen machen, dass dies auch im Gehirn passiert?
Die Frage ist ohne Ansicht der Hautveränderungen bzw. aus der Ferne nur schwer zu beantworten. Es ist mir aber auch kein Zusammenhang bekannt zwischen „geplatzten Äderchen an den Fingern“ und einem erhöhten Risiko für einen Gefäßriss mit einer Einblutung in das Gehirn. Für das Platzen eines Hirngefäßes ist meist eine Gefäßwandschädigung durch einen langjährigen Bluthochdruck verantwortlich oder seltener eine einzelne Gefäßaussackung (Aneurysma).

2. Manchmal, wenn ich beim Autofahre zu schnell den Kopf drehe, habe ich für einen kurzen Moment Schwindel. Kann das ein Vorzeichen für Schlaganfall sein?
Nein

3. Ich bin 82 Jahre alt, Rauche seit meinen 18. Lebensjahr und wiege bei einer Größe von 186 cm 120 Kg. Ich fühle mich sehr gesund. Müsste ich doch schon längst einen Schlaganfall gehabt haben. Wie erklärt sich das?
Sie leiden unter mehreren Risikofaktoren, was die Wahrscheinlichkeit für einen kommenden Schlaganfall zwar deutlich erhöht, jedoch nicht auf 100%! Rückblickend haben Sie bisher einfach Glück gehabt oder vielleicht hatten Sie auch schon unbemerkt einen kleinen sogenannten stummen Hirninfarkt (d.h. nur in der CT/MRT sichtbar) erlitten. Aber ich würde nicht daraufsetzen, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt. Anstelle wie bei der Lotterie auf das Glück zu vertrauen, können Sie selbst durch eine Anpassung des Lebensstils (Rauchstopp) und der Ernährung Ihr Risiko für einen kommenden Schlaganfall reduzieren und aktiv Verantwortung für Ihre Gesundheit übernehmen.

4. Meine Eltern hatten zwischen 70 und 75 einen Schlaganfall. Mein Vater ist daran verstorben, meine Mutter ist ein Pflegefall. Ich bin 72 Jahre alt und habe Angst, auch einen Schlaganfall zu bekommen. An wen kann ich mich wenden?
Das Schlaganfallrisiko steigt in der Tat mit zunehmendem Alter an, was wir nicht ändern können. Hingegen gibt es mehrere Risikofaktoren, die wir durch Lebenstiländerung und Medikamente selbst beeinflussen und so unser Schlaganfallrisiko bis zu 70% senken können. Dazu zählen der Bluthochdruck, das Übergewicht, die Fettstoffwechselstörung (Cholesterin) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie Rauchen, vermehrter Alkoholkonsum und v.a. Bewegungsmangel. Hier wird Sie Ihr Hausarzt gut beraten können.

5. Seit meiner Hüftoperation nehme Ich Marcumar. Muss ich es jetzt mein Leben lang nehmen?
Es kommt darauf an, warum Sie den Blutverdünner vorbeugend einnehmen. Soll damit einer Beinvenenthrombose oder ein Schlaganfall verhindert werden? Zur Schlaganfallvorbeugung ist bei einer speziellen Herzrhythmusstörung - dem sogenannten Vorhofflimmern - in der Regel eine lebenslange Blutverdünnung notwendig.

Andreas Raether, Winnender Gesundheitstage 18.02.2023 | Bild: Dimitrios Kafritsas

Vortrag Demenz und Depression - Andreas Raether

1. Was sind die neuesten Methoden zur Diagnostik einer Demenz?
Die Grundlagen für die Diagnose einer Demenz werden in sogenannten diagnostischen Leitlinien dargestellt. Da diese von internationalen Arbeitsgruppen erstellt werden, sind diese in der Regel in englischer Sprache verfasst und sind nur zum Teil in die deutsche Sprache übersetzt. In diesen Leitlinien werden in neuerer Zeit Untersuchungen des Gehirns und des Gehirnwassers stärker betont. Dazu zählt etwa die PET (Positronen-Emissions-Tomographie). Dabei handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung, für die in die Blutbahn eine radioaktive Substanz gespritzt wird, die sich gegen die krankhaften Eiweiß-Ablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit, Amyloid genannt, richten. Dementsprechend heißt die Untersuchung auch „Amyloid-PET“. Sie ist sehr aufwändig und zugleich sehr teuer und die Aussagekraft ist immer noch begrenzt – die Sicherheit für die richtige Diagnose ist daher nicht allzu hoch. Damit ist die Amyloid-PET keine Routine-Untersuchung. Mehr Gewicht haben die Untersuchung des Amyloid-Eiweißkörpern und Protein Tau im Nervenwasser in Verbindung mit der Wahrnehmung von Abbauvorgängen des Gehirnes. Das Nervenwasser wird mit der Liquorpunktion gewonnen, das Gehirn badet quasi im Nervenwasser, so dass Veränderungen im Gehirn indirekt durch die Untersuchung des Nervenwassers erkannt werden können. Ein Abbau des Gehirnes hingegen kann mithilfe der Computertomographie oder der Kernspintomographie erkannt werden.

2. Gibt es geeignete Medikamente für Demenz?
Eine Demenz ist ein Syndrom vieler Krankheiten, am häufigsten der Alzheimer-Krankheit. Aber auch bei vielen andere Krankheiten kann sich im Verlauf eine Demenz entwickeln, z. B. bei der Parkinson’schen Krankheit, aber auch bei sehr lang bestehenden Durchblutungsstörungen infolge Arteriosklerose der Blutgefäße des Gehirnes. Daher gibt es nicht „das“ Medikament gegen Demenz. Allerdings macht die Behandelbarkeit der Alzheimer-Krankheit langsame Fortschritte: In den letzten Jahren wurden mehrere Antikörper gegen die krankhaften Ablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit entwickelt. Und nun scheint es vor einigen Monaten gelungen zu sein mit dem Antikörper Lecanemab einen Stoff zu entwickeln, der tatsächlich in der Frühphase angewendet, den Krankheitsprozess merklich verlangsamen kann. Für Europa wird mit einer Zulassung in der ersten Jahreshälfte gerechnet. Die Kosten der Behandlung werden mit Sicherheit nicht gering sein – auch die Verfügbarkeit wird vermutlich nicht sofort groß sein.

3. Abgrenzung ADHS/Demenz im Alter
Bei dem ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) handelt es sich um eine Störung der Kontrolle der Impulsivität mit vermehrter Ablenkbarkeit, meist in der Jugend auftretend. Vor 10 Jahren ergaben sich erste Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen ADHS bei Erkrankten im höheren Lebensalter und Altersdemenz – durch auffallende Schrumpfungen bestimmter Gehirnteile, die mit dem Gedächtnis (Hippocampus-Formation) und den Gefühlen (Mandelkern) zu tun haben. Im vergangenen Jahr zeigte sich Forschenden ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten von ADHS und einem erhöhten Risiko für die spätere Entwicklung einer bestimmten demenziellen Erkrankung, nämlich der Lewy-Körperchen-Demenz – mit deutlich geringerer Wahrscheinlichkeit trifft das auch für die Alzheimer-Demenz zu. Aus heutiger Sicht ergibt sich der Unterschied zwischen ADHS (ab dem 60. Lebensjahr) und demenzieller Erkrankungen durch eine unterschiedliche Verteilung von Abbauerscheinungen bei ADHS und Demenz: Bei ADHS scheint es stärker einen Zusammenhang mit bestimmten Neurotransmittern (den Überträgerstoffen Dopamin und Noradrenalin) zu geben, bei der Demenz dürfte eine veränderte dreidimensionale Struktur von Proteinen, die dann verklumpen und nicht abgebaut werden können, ursächlich zu sein. Nicht vergessen werden sollte dabei, dass es zahlenmäßig ebenfalls bedeutsam ist, Wohlstandskrankheiten, wie Übergewicht, Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, mit der Arteriosklerose, als Ursache für viele Krankheiten, aber auch eine spätere Gehirnschädigung, nicht zu vernachlässigen.

4. Was sind die ersten Anzeichen der Depression?
Erste Anzeichen einer Depression können sehr vielgestaltig sein. Das bedeutet, dass bei nicht wenigen Menschen die eigentlichen Symptome einer Depression, nämlich die Freudlosigkeit, die Minderung von Initiative und Antrieb, gar nicht am Anfang stehen müssen. So können eine diffuse Kraftminderung („Fatigue“), innere Unruhe, Angst, Panik, Schlafstörung ebenso Ausgangspunkt sein wie sexuelle Funktionsstörungen, Denkstörungen (mit der schwierigen Abgrenzung zur Demenz im Alter). Auch der Rückzug aus dem Vereinsleben, oder vermehrte Reizbarkeit, bei Männern der vermehrte Genuss von Alkohol, können Hinweise geben. Gar nicht selten gehen viele Körpersymptome, zum Beispiel auf der Haut mit neu aufgetretenen Veränderungen, aber auch Darmfunktionsstörungen oder sogar Herzrhythmusstörungen – als psychosomatische Symptome mit einer Depression einher. In jedem Fall reagiert der Körper ab einem gewissen Zeitpunkt mit einer körperlichen und seelischen Stressreaktion – über das vegetative Nervensystem, das Hormon- und das Immunsystem – was dann neue Symptome bewirkt und in einen sich selbst verstärkenden Kreislauf münden kann, so dass die Depression trotz Behandlung zunächst sorgenvoll stark zunehmen kann. Erste Anzeichen sind bei einer erstmaligen Depression oft nicht als solche erkennbar. Menschen hingegen, die schon früher eine Depression bewältigt haben, kennen zum Teil ihre ersten Anzeichen einer bevorstehenden depressiven Symptomatik. Sollte sich der Verdacht auf eine Depression erhärten, so sollte frühzeitig fachlicher Rat eingeholt werden. Spätestens mit dem Auftreten von Gedanken an Sinnlosigkeit des Lebens, beständigem Grübeln über Gegenwart und Zukunft, mit Gedanken an den eigenen Tod, kann nicht mehr von einer leichten Symptomatik gesprochen werden, und professionelle Hilfe ist unbedingt erforderlich.

Prof. Dr. med. Markus Schaich, Winnender Gesundheitstage 18.02.2023 | Bild: Dimitrios Kafritsas

Vortrag Krebs - Prof. Dr. med. Markus Schaich

1. Welche Rollen spielen das Mikrobiom, die Ernährung und die Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei der Entstehung des Darmkrebses?
Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Darmkrebs. Eine ballaststoffarme, fettreiche Ernährung mit einem hohen Anteil an rotem Fleisch und einem geringen Anteil an Gemüse ist mit einem höheren Risiko für das Auftreten eines Darmkrebses verbunden. Das Mikrobiom, also die Zusammensetzung der Darmbakterienflora, wird durch die Ernährung beeinflusst. In Studien wurde gezeigt, dass eine wie oben beschriebene „ungesunde“ Ernährung die Mikrobiom-zusammensetzung ändert, und so ein Darmmilieu geschaffen wird, das Darmkrebs begünstigt. Inwiefern und wie gut eine Mikrobiomanalyse Darmkrebs vorhersagen kann, ist noch Gegenstand der Forschung. Nahrungsmittelunverträglichkeiten spielen bei der Darmkrebsentstehung so gut wie keine Rolle.

2. Wie lange sollten die Hormontabletten beim Mammakarzinom eingenommen werden?
Bei der Hormontherapie des Brustkrebses (Mammakarzinom) müssen zwei Situationen unterschieden werden. In der adjuvanten Situation wird die Hormontherapie durchgeführt, um nach der heilenden Ersttherapie einen Krankheitsrückfall zu verhindern. Bei Frauen vor der Menopause wird in dieser Situation der Wirkstoff Tamoxifen über mind. 5 Jahre verabreicht. Manchmal ist auch eine Verlängerung dieser Therapie für weitere 5 Jahre sinnvoll. Bei Frauen nach der Menopause sollten sogenannte Aromatasehemmer (z.B. Anastrozol oder Letrozol) über mind. 5 Jahre gegeben werden. In der palliativen Situation, wo keine Heilung der Erkrankung mehr möglich ist, wird die Hormontherapie bei Hormonrezeptor-positiven Brustkrebsarten häufig in Kombination mit anderen Medikamenten wie CDK4/6 Inhibitoren durchgeführt und solange gegeben wie ein Ansprechen der Krebserkrankung zu verzeichnen ist.

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"Wie gesund bin ich, wie bleibe ich gesund und wo bekomme ich Rat und Hilfe?"


Gesundheit ist unser wertvollstes Gut - und trotzdem rückt das Thema bei vielen von uns oft in den Hintergrund, weil die Anforderungen im Alltag oder der Druck im Beruf einfach zu groß sind. Um möglichst lange gesund zu bleiben, kann jeder etwas beitragen – in jedem Lebensalter. Mit den Winnender Gesundheitstagen in der Hermann-Schwab-Halle wollen wir über Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität informieren und Sie motivieren, mehr für Ihre Gesundheit zu tun.

Samstag ab 16 Uhr: Vorträge über Arthrose, Demenz, Depression im Alter, Schlaganfall, Krebs- und Herzerkrankungen durch leitende Ärzte des Rems-Murr-Klinikum Winnenden und ZfP Schloss Klinikum Winnenden.

Sonntag 10-16 Uhr: Gesundheitsparcours mit Untersuchungen zu Diabetes, Cholesterin, Herzfunktion, Gesundheit der Augen und Ohren, Ganganalyse, Workshops zu Nothilfemaßnahmen und Info-Stände über Angebote zu sozialen Dienstleistungen und zur Gesunderhaltung.


Flyer zum Download weiter unten

Vortragsreihe Samstag 18. Februar 2023

ab 16 Uhr Eröffnung
16:30 Uhr Musikalische Eröffnung mit Dr. Ina Kruck & Dr. Sebastian Kruck, Ludwigsburg
16:45 Uhr Begrüßung durch Christos Tzingos, Präsident Lions Club Winnenden
16:50 Uhr Landrat Dr. Richard Sigel "Medienkonzeption Rems-Murr-Kreis"
17:00 Uhr Oberbürgermeister Hartmut Holzwarth "Gesundheitsstadt Winnenden"

17:10 Uhr Vortrag Herz
"Herzinfarkt - erkennen und behandeln, aber am besten vermeiden"
Professor Dr. med. Andreas Jeron, Chefarzt Kardiologie und internistische Intensivmedizin RMK Winnenden


17:25 Uhr Vortrag Arthrose
"Eingeschränkte Lebensqualität durch Arthrose der großen Gelenke.
Welche Behandlungsalternativen gibt es?"
Dr. med. Jochen Bartholomä, Oberarzt Orthopädie und Unfallchirurgie RMG Winnenden

 

18:30 Uhr Vortrag Schlaganfall
"Schlaganfallmedizin heute: Vorbeugung und Notfallbehandlung"
Prof. Dr. med. Ludwig Niehaus, Chefarzt Neurologie und Geriatrie RMK Winnenden


18:45 Uhr Vortrag Demenz
"Depression & Demenz im Alter"
Andreas Raether, Chefarzt Alterspsychiatrie und Psychotherapie ZfP Klinikum Schloss Winnenden


19:05 Uhr Vortrag Krebs
"Fortschritte in der Behandlung von Krebserkrankungen"
Prof. Dr. med. Markus Schaich, Chefarzt Onkologie und Hämatologie RMK Winnenden


19:20 - 20:00 Uhr Verabschiedung
Gespräche mit Referenten und Gästen

 

 

Gesundheitsparcours Sonntag 19. Februar 2023

durchgehend von 10:00 - 16:00 Uhr, alle Stationen kostenlos und ohne Termin

Sauerstoffsättigung im Blut
Die Sauerstoffsättigung (sO2) gibt den prozentualen Sauerstoffgehalt im Blut an. Sie gibt unter anderem Aufschluss über die Funktionsfähigkeit der Lunge und über die Effektivität des Sauerstofftransportes im Blut. 


Blutdruck
Bei der Messung des Blutdrucks unterscheidet man zwei Werte: Der systolische Blutdruck (oberer Wert) misst den Druck beim Herzschlag, also wenn sich der Herzmuskel zusammenzieht und sauerstoffreiches Blut in die Gefäße pumpt. Der diastolische Blutdruck misst den Druck auf die Gefäße, wenn der Herzmuskel erschlafft.

Puls

Der Puls entsteht durch die Bewegung des Blutes, das bei jedem Herzschlag gegen die Arterienwände gedrückt wird. In der Regel entspricht der Puls der Herzfrequenz, also dem Herzschlag pro Minute. Als Puls bezeichnet man die Pulswellen, die sich pro Minute an den Arterien, meist am Handgelenk, messen lassen.


Blutzuckermessung

Der sogenannte Blutzucker entspricht dem Glukoseanteil im Blut. Er gibt Auskunft darüber, wie viel Zucker bei einem Menschen im Blut in gelöster Form vorhanden ist

Cholesterinwert
Die Cholesterinwerte geben Auskunft über die Menge an Cholesterin im Blut. Entgegen seines schlechten Rufes ist Cholesterin eine lebenswichtige Substanz für den Körper. Hat ein Mensch jedoch zu hohe Cholesterinwerte, kann dies gesundheitliche Folgen haben.

Vorhofflimmern Screening
Ziel des Screenings ist es die Früherkennung von Vorhofflimmern. Fast alle zehn Sekunden kommt es zu einem Schlaganfall infolge von Vorhofflimmern. Durch eine spezielle Technologie (AFIB) kann Vorhofflimmern während der Blutdruckmessung erkannt werden.

Hörtest
Der Hörtest sagt aus, ob oder wie gut das Gehör eines Menschen funktioniert.

Körperhaltung und Körperbalanceanalyse in 3D
Die Ermittlung der wichtigsten Körperwerte (Fettanteil, Muskelanteil, Fettfreie-Masse-Index (FFMI), Body-Mass-Index (BMI)) inkl. gezielter Analyse der Haltung, geben u.a. Informationen über den aktuellen Trainingszustand und Fitness Status.


Augeninnendruckmessung
Bei der Augeninnendruckmessung geht es darum, ein unbemerkt vorliegendes Glaukom (Grüner Star) früh zu erkennen.


Expertengespräch
Bei Bedarf kann das Ergebnis mit einem Experten in einem kurzen Gespräch besprochen werden.